15 Meter hohe Stichflamme / Kripo Live Bericht
Kurz darauf schießt eine wahre Feuersäule aus dem Wohnmobil, nach Einschätzung von Ursula Swinka wohl an die 15 Meter hoch. Die Flammen beschädigen nicht nur Fassade und Fenster, sondern sogar die höher angebrachte Satellitenschüssel. "Wir wollten am Tag nach Köln fahren", so die nicht nur in Naumburg, sondern auch in der Rheinmetropole wohnende Frau. Und da hatte ihr Lebensgefährte schon am Abend zuvor die Ventile der Propangasflaschen im Wohnmobil aufgedreht. Zum Glück, wie sich später herausstellt. Konnte doch beim Feuer das Gas aus den verbrannten Schläuchen austreten, so dass die Stahlflaschen nicht explodierten.
Das Geschehen, das Ursula Swinka hier Polizeipressesprecher Jörg Bethmann schildert, ereignete sich am 27. November vergangenen Jahres. Und es war nur der Auftakt zu einem weiteren Brand, dem wenig später der Dachstuhl eines erst kurz zuvor von den Kölnern ersteigerten leerstehenden Hauses am Markgrafenweg zum Opfer fiel (Tageblatt / MZ berichtete).
Roter Hahn schnell besiegt!
Gestern gegen 11 Uhr: Eine Sirene heulte, weswegen wenig später auf Naumburgs Straßen viele Martinshörner ertönten. Ein Anruf des Tageblatt / MZ bei der Polizei bestätigte eine Vermutung: In der Domstadt stand ein Haus in Flammen. Zum Löscheinsatz in den Markgrafenweg gerufen, wurden Feuerwehren aus Naumburg, Bad Kösen und Flemmingen. Dort brannte aus noch ungeklärten Gründen der Dachstuhl des Hauses 49.
Die Sorge der Einsatzkräfte galt nicht nur dem brennenden oberen Teil des Gebäudes, welches -so stellte sich schnell heraus- nicht mehr bewohnt ist. Neben dem Löschen des Feuers im Dachstuhlbereich versuchen die Feuerwehrleute auch, ein Übergreifen der Flammen auf die vorsorglich evakuierten Nachbarhäuser zu verhindern. Was ihnen schließlich auch gelang, genau so, wie sie relativ schnell dem roten Hahn das Lebenslicht auspusten konnten. Der Löschangriff erfolgte dabei vom Markgrafenweg und vom nahe gelegenen Parkplatz in der Wiesenstraße.
Insgesamt, konnte Tageblatt / MZ von Einsatzleiter Maik Siegmund der Naumburger Wehr erfahren, waren 40 Einsatzkräfte mit neun Fahrzeugen zur Brandbekämpfung ausgerückt. Ebenso waren drei Krankenwagen im Einsatz. Sie brauchten zwar keine Verletzten ins Krankenhaus bringen, jeodch waren unter den Mietern der evakuierten Nachbarhäuser Markgrafenweg 51 und Wiesenstraße 47 gehbehinderte ältere Leute, die von den Rettungssanitätern Hilfe beim Verlassen der Gebäude erhielten. Angaben zur Höhe des Schadens wollte der Wehrleiter nicht machen. Das sei Sache der Polizei. Deren Einsatz wurde von Oberkommissar Nico Schendel vom Revier Burgenlandkreis geleitet, der nach ersten Schätzungen von einem Schaden von 50 000 bis 70 000 Euro ausgeht. Genauere Angaben können aber erst nach Abschluss der Untersuchungen durch den Sachverständigen der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd gemacht werden, der noch am Vormittag seine Arbeit aufnahm.
Schon gegen 5 Uhr hatte es in der Wiesenstraße gebrannt. Dort stand ebenfalls aus noch ungeklärter Ursache ein Wohnmobil in Flammen. Das Feuer griff auf zwei weitere Autos über. Ebenso wurde eine Fassade durch Rußbildung in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden wird auf 50 000 Euro geschätzt.
Video zum Thema im MDR:
http://www.mdr.de/mediathek/suche/video26758_zc-485c01ae_zs-d23ba9ff.html
Quelle: Naumburger Tageblatt
Gemüse-Otto ist nun eine Schutthalde
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Lang, lang ist es her, dass bei Obst- und Gemüse-Otto drei- bis viermal im Jahr die Menschen in langen Schlangen nach Orangen oder Bananen anstanden. Heute ist das Gebäude Marienstraße 25 / 26 nur noch ein großer Bauschutthaufen. Gegen 16 Uhr wurde am Dienstag das städtische Sachgebiet Bauordnung von Anwohnern darüber informiert, dass das Haus an der Ecke Marienstraße / Wendenplan dabei ist, zusammenzustürzen. Um die von ihm ausgehende Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu bannen, wurde seitens der Stadtverwaltung eine so genannte vorläufige Ersatzvornahme veranlasst. Darüber informierte gestern die Fachbereichsleiterin Stadtentwicklung und Bau, Ute Freund."Es war ein glücklicher Umstand, dass wir umgehend eine Firma finden konnten, die den Notabriss innerhalb kürzester Zeit realisiert hat", so Frau Freund. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr unterstützten das Vorhaben und sperrten die Straße ab.
Der Abriss sei nicht unproblematisch gewesen, weil sich unmittelbar an das Gebäude die altersgerechten Wohnungen am Wendenplan anschließen. Bereits gegen 22 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden - das Gebäude stand nicht mehr. Seitens der Stadtverwaltung zeigte man sich "heilfroh" darüber, dass vor und während dieser Aktion kein Mensch zu Schaden gekommen ist. Dass von diesem Gebäude Gefahr ausgeht, sei bereits seit dem Frühsommer bekannt gewesen, so Frau Freund. Das Dach war seit Jahren undicht, Decken waren eingestürzt. Die Hauseigentümer, die nicht vor Ort sind, sondern in den alten Bundesländern wohnen, wurden über den Hausverwalter durch das Sachgebiet Bauordnung entsprechend informiert. Eine Frist wurde gesetzt, in der der gefährliche Zustand zu beheben ist. Passiert ist nichts.
Nun müssen die Eigentümer dafür Sorge tragen, dass der Schutt abgefahren wird. Den Rechnungsbetrag für den Notabriss wird sich die Stadt auch von den Hauseigentümern zurückholen. Laut Unterlagen im Stadtarchiv befanden sich im Gebäude im Jahr 1939 zwei Geschäfte - ein Kolonialwarenladen und der Obst- und Gemüseladen Otto. Der Gemüseladen wurde nach der Wende dicht gemacht, das Haus verkam.
Quelle: Naumburg Tageblatt
Dachstuhlbrand in Bahnhofstraße
Gleich zwei größere Brände hielten Feuerwehrleute im Naumburger Raum am Wochenende in Atem. Zum ersten Mal signalisierten die Piepser den Löschkräften am frühen Sonnabendmorgen gegen 2.30 Uhr Alarm. "Es brennt in der Bahnhofsstraße", so teilten Anwohner der Leitstelle Burgenlandkreis mit. Als die Freiwilligen Feuerwehren Naumburg und Bad Kösen am Einsatzort eintrafen, stand der Dachstuhl eines leer stehenden Hauses auf der gesamten Länge in Flammen. Die 24 Naumburger und 17 Kameraden aus dem Ortsteil waren mit insgesamt neun Fahrzeugen, darunter die beiden Drehleiter-Autos, angerückt. Da das Gebäude wegen Sanierungsarbeiten völlig entkernt war und sich in den unter dem Dach liegenden Stockwerken kein brennbares Material befand, konnten sich die Einsatzkräfte bei der Feuerbekämpfung auf den eigentlichen Brandherd konzentrieren. Wobei sich der Einsatz für die Wehrmitglieder wegen der Möglichkeit des Herabfallens von Glutnestern durch zahlreiche Deckendurchbrüche trotzdem gefährlich gestaltete.
Unterstützung bei schweren Verkehrsunfall
Quelle: Naumburger Tageblatt
Tödlicher Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 87 zwischen Weißenfels und Naumburg: Bei Plotha ist am Dienstagmorgen ein 59 Jahre alter Autofahrer aus Gotha (Thüringen) mit seinem Kleintransporter gegen einen Baum geprallt und so schwer verletzt worden, dass er noch an der Unfallstelle starb .
Neuer Sirenenklang steckt in der Warteschleife
Linienbus in Naumburg vollständig ausgebrannt
Ein Linienbus ist am Donnerstagabend i, Flemminger Weg in Naumburg (Burgenlandkreis) vollständig ausgebrannt.Wie die Polizei in Halle mitteilte, konnten die 35 Fahrgäste und der Fahrer den Bus rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt. Sie waren auf dem Weg von einer Gaststätte in ein Hotel. Kurz vor dem Ziel bemerkten sie im hinteren Teil des Busses starken Rauch. Die Ermittler gehen davon aus, dass vermutlich eine defekte Dieselleitung den Brand ausgelöst hatte. Der Bus wurde völlig zerstört. Auch ein nahestehendes Haus wurde in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden beläuft sich auf mehr als 150 000 Euro.
Bilder dazu HIER
Einsatz Bericht Hier
Quelle: Naumburger Tageblatt
Polizei fasst Brandstifter aus Bad Kösen
